Vollkostenrechnung oder Teilkostenrechnung: Womit steuert es sich besser?

Teil 2

Conflict.

Bevor ich auf die Kostensicht eingehe, gibt es im nachfolgenden Beitrag einen kurzen Exkurs zu den Begrifflichkeiten der Vollkosten- und Teilkostenrechnung.

Vollkostenrechnung: Hierbei werden alle entstandenen Kosten komplett den Kostenträgern zugerechnet. Dabei werden die Fixkosten über geeignete Schlüssel und/oder verursachungsrechte Zuordnung verteilt, was teilweise zu einer eingeschränkten Aussagekraft führen kann oder auch einen erheblichen Arbeitsaufwand wie zum Beispiel eine Zeitaufschreibung bei Mitarbeitern nach sich ziehen kann. Aufwand und Nutzen muss hier kritisch hinterfragt werden.

Gewinn = Umsatz – Kosten

Kostenrechnungssysteme: Back to the roots

Teil 119 Deckungsbeitrag 1

„Big Data“ ist eines der Buzzwords der letzten Jahre. Unternehmen können mittlerweile unvorstellbar große Datenvolumen verarbeiten, und auch die Qualität der Daten wird immer besser. Doch die Quantität der Daten ist meist nicht gleichbedeutend mit Qualität, und, wir wissen es alle, viel hilft auch nicht immer viel. Wichtig sind und bleiben substanzielle Informationen. Deshalb kommt auch keine Investitionsentscheidung, keine präzise Erfolgsmessung, keine Bewertung ohne die Basics wie die „gute alte“ Kostenrechnung oder die GuV aus. Und auch wenn sie nur einen Teil der Informationen liefern, die heute für komplexe und nachhaltige Entscheidungen erforderlich sind, sind sie doch der Ausgangspunkt zur Ermittlung von Effizienz und Effektivität, von Rentabilität und Risiko. Deshalb lohnt sich regelmässig auch ein Ausflug in die Kostenrechnung.

Gastbeitrag von Joachim Schlange zur CSR-Berichtspflicht Worauf sich Unternehmen einstellen sollten

Joachim Schlange

Joachim Schlange ist Geschäftsführender Gesellschafter der Schlange & Co. GmbH (S&C) sowie Präsident von S&C North America Inc.. Die auf Corporate Responsibility (CR) und Nachhaltigkeit spezialisierte Managementberatung begleitet Unternehmen bei der strategischen und organisatorischen Ausrichtung sowie bei der operativen Umsetzung von CR-Projekten.

Bankenreports erstellen und Gespräche vorbereiten

Gastbeitrag Susanne Boll

Susanne Boll
Teil 2

Mit Kommunikation befasst sie sich von Berufs wegen: Susanne Boll berät Unternehmen, Verbände, öffentliche Einrichtungen und Start Ups in allen Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (www.boll-kommunikation.de). Zusammen mit Ute Schröder hat sie für den Dashöfer-Verlag Seminare zur Vorbereitung von Bankengesprächen gegeben. Tipps zum Bankenreport hat sie bereits im ersten Teil Ihres Gastbeitrags vorgestellt.  Im heutigen Teil stellt sie eine Checkliste für den Report und Tipps zur Gesprächsvorbereitung vor.

Meine 7-Punkte-Checkliste für den Bankenreport

  1. Orientieren Sie den Report am Empfänger
    Immer daran denken: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler“. Klären Sie deshalb vor Erstellung der Texte:

    • Welche Funktion hat der Empfänger?

Texte im Bankenreport – und was diese mit einem Wurm zu tun haben

Gastbeitrag Susanne BollSusanne Boll
Teil 1
Mit Kommunikation befasst sie sich von Berufs wegen: Susanne Boll berät Unternehmen, Verbände, öffentliche Einrichtungen und Start Ups in allen Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (www.boll-kommunikation.de). Zusammen mit Ute Schröder hat sie für den Dashöfer-Verlag Seminare zur Vorbereitung von Bankengesprächen gegeben. Wie ein Bankenreport aufgebaut wird und was man beim Schreiben von Texten beachten sollte, verrät sie in ihrem Gastbeitrag. Praktische Tipps und Checklisten ergänzen den Beitrag.

Häufig bekomme ich die Frage gestellt, was eigentlich gute Texte ausmacht. Umgekehrt ist’s leichter: Wie schlechte Texte aussehen, weiß eigentlich jeder – spätestens dann, wenn er sie lesen muss. Wolf Schneider, Journalist und ehemaliger Leiter der Hamburger Journalistenschule, hat es einmal sehr zugespitzt ausgedrückt: „Der Texter soll sich quälen, nicht den Leser.“

Vorbereitung von Bankengesprächen: Die grafische Darstellung.

Teil 4 von 4

Bankengesprächsgrafiken

Klare Botschaften, konsequente Standardisierung und Reduzierung auf das Wesentliche: Was für sämtliche Geschäftskommunikation gilt, gilt auch für die Unterlagen zum Bankengespräch. Stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Was braucht der Empfänger?
    Was ist für den Empfänger wichtig, aber auch: Was wollen wir aussagen?
    Es sollen klare Botschaften mit einer Tabelle / Graphik transportiert werden.
  • Botschaften vermitteln, die eine Bedeutung für den Empfänger haben.
  • Beachten Sie die Form der Kommunikation
    Kommunizieren Sie ausschließlich schriftlich oder auch einmal mündlich? Soll es kurz oder lang werden? Muss formell oder informell kommuniziert werden? Sie– der Sender –entscheiden.

Gut vorbereitet ins Bankengespräch: Relevante Kennzahlen

Teil 3 von 4

Kennzahlen

Worauf es im Umgang mit Banken ankommt und wie das Bankenrating erfolgt, habe ich in meinen ersten beiden Beiträgen zur Vorbereitung von Bankengesprächen bereits beschrieben. Ob Sie nur Darlehen verlängern wollen oder über neue Finanzierungsmöglichkeiten verhandeln müssen: Ihre Bank oder andere Investoren ziehen immer auch Ihren Jahresabschluss, also Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zur Beurteilung der Bonität heran. Anhand entsprechender Kennzahlen können weitergehende Erkenntnisse über die Unternehmenslage gewonnen werden. Ich möchte Ihnen einige der entscheidenden Kennzahlen zur Finanzstruktur und Liquidität sowie zur Rentabilität einmal vorstellen und darstellen, worüber sie Auskunft geben.

Gut vorbereitet ins Bankengespräch: Ratingarten der Banken kennen

Teil 2 von 4Insurance.Eine Bank ist ein Ort, wo man Ihnen bei schönem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn bei Regenwetter zurückverlangt.“ Robert Frost

Nach welchen Mechanismen eine Bank die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens bewertet oder nach welchen Kriterien sie den Zinssatz eines Kredits bestimmt, ist für viele Unternehmen ein Brief mit sieben Siegeln. Ebenso, wie Eigenkapitalunterlegungen Darlehen beeinflussen und welche Auswirkungen das auf Zinssatz sowie Kreditbereitschaft der Banken hat. Diese Unwissenheit bringt Sie um die Chance, ihre Kreditzinsen zu optimieren. Möglicherweise werden Kredite sogar abgelehnt, obwohl man das hätte vermeiden können. Im ersten Teil meines Beitrags zu Bankengespräche professionell führen habe ich Ihnen bereits erste Tipps vorgestellt, worauf im Umgang mit Banken zu achten ist. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen Ratingarten der Bank vorstellen.

Bankengespräche professionell vorbereiten: Worauf achtet die Bank?

Teil 1 von 4

17 Bankengespräch Teil 1

Die Zinsen sind derzeit so niedrig wie nie, Kredite sind günstig zu bekommen. Doch die Banken trennen sich angesichts der strengeren Regeln für die Kreditvergabe, Stichwort Basel III, inzwischen nicht mehr so leichten Herzens und vor allem nicht gerne für längere Zeit von großen Summen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und auch Startups sollten sich deshalb eine Strategie im Umgang mit Banken zurechtlegen, um nicht in Finanzierungsengpässe zu geraten und schlechte Konditionen akzeptieren zu müssen. Mein Tipp: Widmen Sie der Zusammenarbeit mit Banken angemessene Aufmerksamkeit und bereiten Sie Bankengespräche langfristig und professionell vor. Wie das geht, stelle ich Ihnen in dieser Serie vor. Unter anderem gehe ich auf Ratingarten der Banken und verschiedene Finanzierungsarten ein, stelle Ihnen wichtige Finanzkennzahlen vor und auch ganz praktische Handlungsempfehlungen. Ein Gastbeitrag von der Kommunikationsexpertin Susanne Boll gibt im Anschluss praktische Tipps zur Kommunikation mit Banken und zu Texten für den Bankenreport.

Konferenz Unternehmenssteuerung 2016

3 Ute Schröder

Agilität als Vorteil für CEO, CFO und Controller – unter diesem Leitthema stand das Finanz und Wirtschaft Forum Unternehmenssteuerung 2016 am 24. Mai 2016 in Zürich. Zusammen mit Christian Braun, Ressort Industrie und Wirtschaft, habe ich die Veranstaltung moderiert und durfte spannende Gesprächspartner und Diskussionen begleiten und habe sehr interessante Praxiscases kennengelernt. Die Teilnehmer erhielten Gelegenheit zum Benchmarking, aber auch zum pragmatischen Austausch zu Alltagsherausforderungen: Wie können Controller ihre Business-Partner bei der agilen Unternehmensführung unterstützen? Wie verändern sich die Anforderungen und die Pflichten des Controllings im Zuge von Digitalisierung, Datenflut und sich wandelnden Geschäftsmodellen? Mit welchen Strategien und Maßnahmen begegnen Firmen dem herausfordernden Marktumfeld?