C4B Benchmarking Circle 2017: Ausblick auf die Themen unserer Fach-Tagungen

5 Glaskugel

Das Jahr 2016 bewegt sich dem Ende entgegen – und wir blicken stolz auf die Arbeit in unseren C4B Benchmarking Circles im zurückliegenden Jahr. Zahlreiche hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft haben uns Impulse zu praxisrelevanten Themen gegeben, prozessnah und praxisorientiert wurde diskutiert und auch Kontakte vertieft oder neu geknüpft. Wir freuen uns auch über die Gründung unserer zwei neuen C4B Benchmarking Circle zum einen für E-Commerce Unternehmen in BERLIN und zum anderen für Konzerne in DÜSSELDORF.

Auch 2017 dürfen sich die Teilnehmer auf spannende Themen und Referenten freuen. Einige Highlights aus den rund 30 Themen, denen wir uns in 2017 in unseren acht Benchmarking Circles widmen wollen:

Gastbeitrag von Andreas Schröder: Her mit den Guten! Mit Employer Branding erfolgreich Mitarbeiter gewinnen

Teil 2 von 2HSP Andi

Andreas Schröder ist geschäftsführender Gesellschafter der HSP GRUPPE aus Hannover. In seinem Gastbeitrag gibt Andreas Schröder Tipps, wie kleine und mittelständische Unternehmen mithilfe strategischen Employer Brandings Fachkräfte gewinnen und an sich binden können. 

Demografischer Wandel und Digitalisierung stellt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Der Kampf um den Nachwuchs wird deutlich härter, die Ansprüche an Mitarbeiter steigen. Immer häufiger sucht sich der Bewerber seinen neuen Arbeitgeber aus und nicht andersherum. „Weiter so“ oder „Wir haben es schon immer so gemacht“ funktioniert in diesen Rahmenbedingungen nicht mehr. Handlungsempfehlungen sind jedoch leichter ausgesprochen als umgesetzt. Was sollen Unternehmen alles tun? Prozesse optimieren und standardisieren, sich und die Mitarbeiter regelmäßig fortbilden; zudem muss natürlich das Erscheinungsbild professionalisiert und modernes Marketing betrieben werden. Ein attraktives Arbeitsumfeld muss selbstredend auch geschaffen werden, um im Kampf um die besten Köpfe zu bestehen – das sind die empfohlenen Mindestanforderungen.

„Nichts ist teurer als Fluktuation“ – Interview mit Andreas Schröder zu Herausforderungen im Personalmanagement

HSP Andi

Andreas Schröder ist geschäftsführender Gesellschafter der HSP GRUPPE aus Hannover. Die HSP GRUPPE ist eine bundesweite Kooperation von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten, die unter der Dachmarke HSP STEUER Lösungen zur Qualitätssicherung, zum Marketing sowie zur IT ohne gesellschaftsrechtliche Verflechtung erarbeitet und untereinander teilt.

Herr Schröder, wenn Sie aus Sicht der Steuerberater auf den derzeitigen Arbeitsmarkt schauen – was finden Sie vor?

Fragebögen Köpfe: Dennis Cichowski

Dennis Cichowski HPMit dem Fragebogen möchten wir Persönlichkeiten aus dem Finance und Controlling vorstellen. Heute hat ihn Dennis Cichowski, 38 Jahre, für uns beantwortet. Der erfahrene Finance Manager hat über 10 Jahre professionellen Finance Background und eine Passion für E-Commerce, Retail und Logistik. Bei C4B ist er seit Juli 2016 als neuer Managing Partner für den E-Commerce Circle in Berlin und den Mittelstands-Circle in Düsseldorf verantwortlich und wird zusammen mit Ute Schröder das Geschäftsfeld in Deutschland vorantreiben. Zusätzlich unterstützt Cichowski seit Juli 2016 als Experte in den Themen Controlling und Accounting den Auf- und Ausbau des Geschäfts der neugegründeten Treuenfels Projektrealisierung GmbH in Düsseldorf. Vor seinem Wechsel zur Treuenfels Projektrealisierung und dem Einstieg bei C4B als Managing Partner war Dennis Cichowski als Director Finance Teil der Geschäftsleitung von reBuy.de und verantwortete die Bereiche Accounting und Controlling. Start des Berliner Benchmarking Circles zum Thema „Customer Journey im Controlling“ ist der 19.12.2016

Die Customer Journey im Controlling – Neuer C4B Benchmarking Circle eCommerce

Dennis Cichowski

Am 19. Dezember 2016 startet das C4B-Team in Berlin mit einem neuen Benchmarking Circle eCommerce für Unternehmen, die im eCommerce-Umfeld tätig sind. Thema der Auftaktveranstaltung ist Die Customer Journey im Controlling“. Der Onlinehandel verursacht eine wahre Datenflut. Die zur Verfügung stehenden Daten von verschiedenen Touchpoints und Channels macht das Controlling noch komplexer und erfordert neue Kennziffern und Maßzahlen. Im ersten Benchmarking Circle wollen wir deshalb die Customer Journey betrachten und wie Controller diese als Business Partner begleiten können. Bereichert wird die Veranstaltung durch Praxisimpulse von der reBuy reCommerce GmbH. Geleitet wird der neue Benchmarking Circle von Dennis Cichowski, der seit Mitte 2016 als neuer Partner bei der C4B-Team GmbH & Co. KG an Bord ist. Er ist ein erfahrener Finance Manager mit über 10 Jahren professionellem Finance Background. Als Teil der Geschäftsleitung von reBuy war Dennis Cichowski verantwortlich für die Bereiche Accounting & Controlling. Zuvor hatte der 38-Jährige verschiedene Finance Rollen bei mobile.de, eBay Deutschland, Schweiz, USA sowie Brands4Friends inne.

Personalkennzahlen: Viel hilft nicht immer viel

Magnifying Glass.

Teil 3

Personalkennzahlen dienen nicht nur zur Budgetkontrolle, sie können auch auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen, die Kostenentwicklungen exakt analysieren oder auf neue Bedürfnisse hinweisen. Ein zuverlässiges Personal-Kennzahlensystem ist deshalb unerlässlich. Im ersten und zweiten Teil meines Beitrags zum Personalcontrolling erfahren Sie, warum sich auch kleine und mittelständische Unternehmen mit Personalcontrolling befassen sollten und was es dabei zu beachten gilt. Im vorliegenden Beitrag möchte ich Ihnen weitere Kennzahlen vorstellen.

Kennzahlen zur Personalbeschaffung
Wie entwickeln sich Online und Offline Kanäle bei der Rekrutierung punkto Kosten, Bewerbungseingänge und Einstellungen? Man kann die Effizienz von Recruiting-Maßnahmen messen – hilfreich dabei nachfolgende Übersicht (Quelle: Roger Hafner, Andre Polanski – Kennzahlen-Handbuch Personalwesen, 2008):

Kennzahlen des Personalcontrollings: Wer braucht was?

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Teil 2

Wir haben Führungskräfte aus Mittelstand und Konzernen unserer C4B Benchmarking Circle befragt, welche Kennzahlen sie für das Personalcontrolling verwenden. In erster Linie sind es die klassischen, ‚harten‘ Kennzahlen wie Belegschaftsstruktur und Personalkosten, die von den meisten Unternehmen erhoben und als steuerungsrelevant erachtet werden.

Bei Personalkennzahlen kann man qualitative und quantitative Kennzahlen unterscheiden. Die quantitativen Kennzahlen nutzen als Basis messbare Werte wie Umsatz, Mitarbeiteranzahl oder Kündigungen. Die qualitativen dagegen verwenden schwer messbare Größen, wie zum Beispiel die Zufriedenheit oder die Motivation von Mitarbeitern. Überwiegend finden quantitative Kennzahlen Verwendung:

  • Anzahl Mitarbeiter gesamt
  • Anzahl Mitarbeiter nach Bereichen

Personalcontrolling: Mehr Transparenz, bessere Steuerung

Group Of Happy Businesspeople Holding Jigsaw Puzzle In Hand

Teil 1

Personalkosten können bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten in einem Unternehmen ausmachen, bei Dienstleistern haben sie häufig einen noch größeren Anteil an den Gesamtkosten. Doch Mitarbeiter sind mehr als nur Kostenfaktor und Personalcontrolling ermöglicht weit mehr als eine verlässliche Budgetkontrolle. Personalcontrolling dient auch dem Ziel einer effektiven Personalplanung und letztlich einer Steigerung der Produktivität. Während das Personalcontrolling in Großunternehmen zumeist fest etabliert ist, findet dieses Instrument in kleinen und mittelständischen Unternehmen bisher weniger systematische Anwendung. Das bestätigt aktuell auch eine Studie des Haufe Verlags: Ende 2015 befragte Haufe zusammen mit der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden 159 Personaler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, inwiefern sie Personalkennzahlen systematisch erfassen und auswerten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Personalcontrolling zwar als wichtige Disziplin wahrgenommen, jedoch im Alltag kaum entsprechend umgesetzt wird. Häufig genug, das zeigt die Studie ebenfalls, wird die Funktion des Personalcontrollings weitläufig missverstanden: Personaler nehmen das Controlling derzeit noch stark als Instrument der Kontrolle wahr, obwohl es vielmehr eine steuernde Funktion einnehmen sollte.