Nachhaltigkeitsberichterstattung als Chance begreifen – Teil 2

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Zamostny

Seit dem Frühjahr 2017 steht fest: die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird in Deutschland Pflicht. Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen zukünftig jährlich über „nichtfinanzielle Aspekte“ berichten. Aber auch der Mittelstand ist betroffen: Beliefern sie beispielsweise Großunternehmen, so werden sie von diesen verstärkt aufgefordert, die eigene Nachhaltigkeitsleistung transparent zu machen und Informationen über die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards auch in deren Lieferketten zu übermitteln. Im ersten Teil seines Gastbeitrags berichtete Andreas Zamostny, Geschäftsführer der Schlange & Co. GmbH, über die Anforderungen und Auswirkungen der Neuregelung. Heute geht es um die erforderlichen Inhalte und auch um die Chancen, die sich aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung ergeben.

Nachhaltigkeitsberichterstattung als Chance begreifen

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Zamostny

  • Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen zukünftig jährlich über „nichtfinanzielle Aspekte“ berichten
  • Komplexität von Nachhaltigkeit und knappe Veröffentlichungspflicht stellen Herausforderung dar
  • Die glaubwürdige Darstellung der Unternehmensleistung erfordert eine strategische Auseinandersetzung mit wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen

 

Zum Autor: Andreas Zamostny ist Mitgründer und Geschäftsführer der Schlange & Co. GmbH – kurz: S&C. Als Experte für Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility (CR) mit mehr als 17 Jahren Praxiserfahrung begleitet er Unternehmen bei Strategieentwicklung und Implementierung, bei Risikoanalysen von Lieferketten, bei der Wirkungsmessung sowie bei der Erstellung von glaubwürdigen CR-Berichten. S&C hat Standorte in Hamburg und New York und ist international tätig. www.schlange-co.com

Gastbeitrag von Prof. Dr. Nicole Jekel Teil 2 – Möglichkeiten der Markt- und Wettbewerbsanalysen

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Nicole Jekel

Im ersten Teil ihres Gastbeitrags beleuchtete Prof. Dr. Nicole Jekel die größten Fehler bei Markt- und Wettbewerbsanalysen. Im heutigen zweiten Teil ihres Gastbeitrags stellt sie vor, welche Methode sich eignet, um den eigenen Markt umfassend zu bewerten.

Um den eigenen Markt von heute umfassend zu bewerten, eignet sich eine ABC-Listenübung an: Man sammelt kreuz und quer mit Hilfe dem Alphabet relevante Begriffe und Themen rund um meinen Markt von heute. Diese Übung wird dann mit den Mit- und Wettbewerbern von heute, diese Probleme löse ich bei meinen Kunden heute, diese Markt und Wettbewerbsmethoden nutzen wir heute wiederholt.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Nicole Jekel – Möglichkeiten der Markt- und Wettbewerbsanalysen

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Nicole Jekel

Prof. Dr. Nicole Jekel ist Professorin für BWL und Controlling an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin.

Zahlreiche Unternehmen erstellen zu Beginn einer Produkt- beziehungsweise Dienstleistungseinführung detaillierte Analysen. Dabei haben sich folgende drei größten Fehler bei Markt- und Wettbewerbsanalysen gezeigt:

  1. Eine mangelnde Klarheit,
  2. häufig „falsche“ Mitbewerber und
  3. eine unscharfe Vorausschau.

Eine mangelnde Klarheit bedeutet, dass Unternehmen sich zunächst festlegen sollten, für wen sie welches Problem lösen. Wenn Sie beispielsweise ein Auto produzieren, dann ist für einige Menschen ein Auto ein Transportmittel von A nach B, für andere ist der Weg das Ziel. Je klarer das Problem konkretisiert wird, umso passgenauer können die Analysen durchgeführt werden.

ISO 19600: Antwort auf Compliance-Herausforderungen

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Wie kann man als Unternehmen Compliance-Regelungen erstellen, die gesetzeskonform und dennoch im Unternehmensalltag praktikabel sind? Im zweiten Teil seines Gastbeitrags stellt Wolf-Werner Alebrand einen Standard vor, der die Umsetzung eines effektiven Compliance Management Systems erleichtert: die ISO-Norm „ISO 19600 Compliance“.

Die Bedeutung von Compliance wächst, trotzdem fällt die Umsetzung nicht leicht. Im ersten Teil meines Beitrags habe ich die Herausforderungen für das Compliance-Management vorgestellt. Im heutigen Beitrag möchte ich die Norm „ISO 19600 Compliance“ als eine mögliche Antwort darauf vorstellen.

Schäden durch das Fehlverhalten von Mitarbeitern vermindern Neue Herausforderungen im Compliance-Management!

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Unternehmen und ihre Managementvertreter sehen sich heute bei Compliance-Verstößen wie noch nie zuvor sowohl einer kritischen Presse und Öffentlichkeit als auch einer intensiven Strafverfolgung ausgesetzt. In seinem Gastbeitrag stellt WolfWerner Alebrand die neuen Herausforderungen für das Compliance-Management vor und zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele die Fallstricke auf. Als selbstständiger Unternehmensberater berät und unterstützt WolfWerner Alebrand Unternehmen bei Fragen des betrieblichen Risikomanagements, und ist als Spezialist für Compliance-Kultur und Datenschutzmanagement tätig. XINGLinkedIn

Zeit zu Handeln

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Datenschutz

Die wesentlichen Neuerungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO):

Noch gut 10 Monate, spätestens dann müssen alle Unternehmen in Europa auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorbereitet sein. In seinem Gastbeitrag stellt Wolf-Werner Alebrand vor, was die neue Datenschutzgrundverordnung regelt und worauf Unternehmen künftig achten müssen.

Gastbeitrag von Wolf-Werner Alebrand

Direkte Liquiditätsplanung

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DavidKremer_klein

In seinem Gastbeitrag stellt David Kremer das Instrument der direkten Liquiditätsplanung vor und wie damit gesunde Unternehmen vor temporärer, meint überraschender, Illiquidität und damit Insolvenz geschützt werden können. David Kremer war acht Jahre als Einkäufer und leitender Controller in der Automobilzulieferindustrie tätig, u. a. zuständig für den Aufbau einer neuen Unternehmens- und direkten Liquiditätsplanung. Neben der Implementierung war er zudem für die Kommunikation und Verhandlung bei Engpässen hauptverantwortlich tätig. Heute arbeitet David Kremer als selbstständiger Unternehmensberater.

Kollegiale Beratung: Richtig entscheiden in 45 Minuten

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Thomas Landwehr

Gastbeitrag von Thomas Landwehr

Vor welchen Herausforderungen Führungskräfte tagtäglich stehen, weiß Thomas Landwehr aus langjähriger eigener Erfahrung als Führungskraft und Geschäftsführer in Konzernen und Mittelstand. Seit über 14 Jahren coacht und berät er Führungskräfte aus dem mittleren und gehobenen Management dabei, ihre berufliche Entwicklung erfolgreich zu gestalten. Dabei bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Karriere, Führung und Persönlichkeitsentwicklung. In seinem Gastbeitrag stellt Thomas Landwehr das Instrument der kollegialen Beratung vor.

Transferpreisdokumentation: Zwischen lästiger Pflicht und internem Optimierungsmotor

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Polka

Gastbeitrag Tobias Polka (Teil 2)

Im zweiten Teil seines Beitrags zur Transferpreisdokumentation [hier können Sie den ersten Teil nachlesen] erläutert Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer /Steuerberater und Vorstand der ADKL AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf, wie Unternehmen die neuen Anforderungen der Transferpreisdokumentation auch für betriebswirtschaftliche Optimierungen nutzen können.