C4B Benchmarking Circle Mittelstand Hamburg – Prozesskostenrechnung – Rückblick

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5 C4B Sommerspecial 30.6.16

Am 30. Juni 2016 fand unser C4B Benchmarking Circle zum Thema Prozesskostenrechnung statt. Dazu trafen wir uns als „Sommer Special“ bei der JOB Group in Ahrensburg. Neben der spannenden Betriebsführung durch die Produktion der JOB Group stellten uns Hajo Bode, Leiter Controlling und Juri Dukart, Junior Controller, die Herangehensweise an die Prozesskostenrechnung bei JOB vor. Die wichtigsten Learnings des Tages haben wir Ihnen im Folgenden zusammengefasst:

LEARNINGS PROZESSKOSTENRECHNUNG

  • Legen Sie vor der Prozessdokumentation ein einheitliches Ablageverfahren / Tool fest, unter der Berücksichtigung von Revisionssicherheit
  • Dokumentieren Sie immer Ist-Prozesse. Markieren Sie Veränderungs – und Verbesserungspotenziale in der Ist-Dokumentation und listen diese separat mit Prioritäten und Verantwortlichkeiten auf

Vollkostenrechnung oder Teilkostenrechnung: Womit steuert es sich besser?

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Teil 2

Conflict.

Bevor ich auf die Kostensicht eingehe, gibt es im nachfolgenden Beitrag einen kurzen Exkurs zu den Begrifflichkeiten der Vollkosten- und Teilkostenrechnung.

Vollkostenrechnung: Hierbei werden alle entstandenen Kosten komplett den Kostenträgern zugerechnet. Dabei werden die Fixkosten über geeignete Schlüssel und/oder verursachungsrechte Zuordnung verteilt, was teilweise zu einer eingeschränkten Aussagekraft führen kann oder auch einen erheblichen Arbeitsaufwand wie zum Beispiel eine Zeitaufschreibung bei Mitarbeitern nach sich ziehen kann. Aufwand und Nutzen muss hier kritisch hinterfragt werden.

Gewinn = Umsatz – Kosten

Kostenrechnungssysteme: Back to the roots

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Teil 119 Deckungsbeitrag 1

„Big Data“ ist eines der Buzzwords der letzten Jahre. Unternehmen können mittlerweile unvorstellbar große Datenvolumen verarbeiten, und auch die Qualität der Daten wird immer besser. Doch die Quantität der Daten ist meist nicht gleichbedeutend mit Qualität, und, wir wissen es alle, viel hilft auch nicht immer viel. Wichtig sind und bleiben substanzielle Informationen. Deshalb kommt auch keine Investitionsentscheidung, keine präzise Erfolgsmessung, keine Bewertung ohne die Basics wie die „gute alte“ Kostenrechnung oder die GuV aus. Und auch wenn sie nur einen Teil der Informationen liefern, die heute für komplexe und nachhaltige Entscheidungen erforderlich sind, sind sie doch der Ausgangspunkt zur Ermittlung von Effizienz und Effektivität, von Rentabilität und Risiko. Deshalb lohnt sich regelmässig auch ein Ausflug in die Kostenrechnung.