Schäden durch das Fehlverhalten von Mitarbeitern vermindern Neue Herausforderungen im Compliance-Management!

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Unternehmen und ihre Managementvertreter sehen sich heute bei Compliance-Verstößen wie noch nie zuvor sowohl einer kritischen Presse und Öffentlichkeit als auch einer intensiven Strafverfolgung ausgesetzt. In seinem Gastbeitrag stellt WolfWerner Alebrand die neuen Herausforderungen für das Compliance-Management vor und zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele die Fallstricke auf. Als selbstständiger Unternehmensberater berät und unterstützt WolfWerner Alebrand Unternehmen bei Fragen des betrieblichen Risikomanagements, und ist als Spezialist für Compliance-Kultur und Datenschutzmanagement tätig. XINGLinkedIn

Schlüsselkennzahlen Working Capital

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Im ersten Teil meines Beitrags zum Working Capital Management habe ich Ihnen gute Gründe für das Working Capital Management vorgestellt. Heute beleuchte ich die Schlüsselkennzahlen Working Capital.

Als Faustregel gilt: Je optimaler bzw. niedriger das Working Capital, desto gesicherter ist die Liquidität und damit auch die Beweglichkeit des Unternehmens. Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, kann man die Kennzahl Working Capital heranziehen: Summe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen plus Vorräte minus Verbindlichkeiten aus LL

 

Vorräte

+ Forderungen LL (Lieferung und Leistung)

  – Verbindlichkeiten LL (Lieferung und Leistung)

= Working Capital

Working Capital Management: die bessere Finanzierungsalternative

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Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte hat in einer Studie bereits zum dritten Mal die Working-Capital-Entwicklung deutscher Unternehmen untersucht. Die Bindungsdauer des Working Capital hat sich in den meisten Unternehmen um mindestens einen Tag erhöht, das Nettoumlaufvermögen ist um 5 Prozent auf 243 Mrd. Euro gewachsen, so die Ergebnisse der Studie aus dem Jahr 2016. Laut Deloitte scheint angesichts niedriger Zinsen und eines hohen Barmittelbestandes bei vielen der analysierten Unternehmen das Thema der Umlaufvermögensbindung aus dem Fokus zu geraten. Das bestätigen auch Untersuchungen von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Deutsche Unternehmen seien zwar bekannt für ihre gute Zahlungsmoral, räumen aber ihren Kunden lange Fristen ein. Im Durchschnitt dauere es in den USA nur 39 Tage, bis eine Rechnung bezahlt wird, in Deutschland dagegen 46 Tage. Unterm Strich haben Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum die höchste Working-Capital-Quote in Europa.

Der C4B-Blog macht Sommerpause

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In den kommenden drei Wochen macht unser Blog eine Sommerpause. Diese Zeit nutzen wir und bereiten für Sie neue Fachthemen vor. Ab dem 23. August 2017 warten auf Sie zum Beispiel Gastbeiträge zu den aktuellen Herausforderungen im Compliance-Management und zu Produktionscontrolling in Zeiten von Industrie 4.0. Zudem wollen wir Schlaglichter auf das Thema Working Capital werfen. Ihnen allen eine schöne Sommerzeit und – wer seinen Urlaub noch vor sich hat – entspannte und erholsame Tage! Ihre Ute Schröder und das C4B-Team.

Zeit zu Handeln

Datenschutz

Die wesentlichen Neuerungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO):

Noch gut 10 Monate, spätestens dann müssen alle Unternehmen in Europa auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorbereitet sein. In seinem Gastbeitrag stellt Wolf-Werner Alebrand vor, was die neue Datenschutzgrundverordnung regelt und worauf Unternehmen künftig achten müssen.

Gastbeitrag von Wolf-Werner Alebrand

Erfolgsmessung im E-Commerce – die wichtigsten Kennzahlen

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Kennzahlen helfen, Komplexität zu reduzieren, Entscheidungen zu beschleunigen und Absatzziele besser zu erreichen. So liefern beispielsweise Shop-Statistiken und Tracking-Daten wichtige Erkenntnisse, ob Marketingmaßnahmen funktionieren oder ob im Shop noch Optimierungsbedarf besteht. Grundsätzlich gibt es im E-Commerce drei relevante Arten von Kennzahlen: Mengen (zum Beispiel Shop-Besucher, bestellte Artikel, Lagerbestände), berechnete Werte (zum Beispiel Umsatz, Gewinn, Retourenquote) und Abweichungen (zum Beispiel zum Vortag, zur Vorwoche, zum Durchschnitt). Welche Kennzahlen für ein Unternehmen wichtig sind, kann stark variieren. Wir möchten Ihnen die fünf aussagekräftigsten Kennzahlen im ECommerce vorstellen:

KPI Dashboard: Den Überblick behalten

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Autor: Dennis Cichowski

Um Unternehmensprozesse effektiv steuern und die richtigen Entscheidungen treffen zu können, benötigt jedes Unternehmen eine aktuelle Übersicht aller wichtigen Kennzahlen des Unternehmens, den sogenannten Key Performance Indicators (KPI). KPI-Dashboards bereiten Messpunkte und Daten in Echtzeit übersichtlich auf und geben dem Nutzer schnell einen Überblick über kritische Kennzahlen eines Unternehmens oder eines Bereichs.

  • Hauptziel eines KPI-Dashboards ist es, die Entscheidungsfindung auf der Grundlage der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu unterstützen.
  • Das KPI-Dashboard informiert das Top-Management über die jüngsten Geschäftsentwicklungen, identifiziert relevante Themen und leitet Handlungsziele ab.

C4B holt Dennis Cichowski an Bord

Dennis Cichowski HP

Seit Juli 2016 ist Dennis Cichowski bereits als Managing Partner für den C4B E-Commerce Circle in Berlin und den Mittelstands-Circle in Düsseldorf verantwortlich. Seit dem 1. Juni 2017 ist der erfahrene Finance-Manager nun als neuer Geschäftspartner ins C4B-Team eingestiegen. Ab dem 01.01.2018 wird er dann auch Geschäftsführender Gesellschafter bei C4B.

Dennis Cichowski ist ein erfahrener Finance Manager mit über 10-jährigem professionellem Finance Background sowie einer Passion für E-Commerce, Retail und Logistik. Zuletzt war er als „Director Finance“ Teil der Geschäftsleitung von reBuy verantwortlich für die Bereiche „Accounting & Controlling“. Zuvor bekleidete er verschiedene Finance-Rollen bei mobile.de, eBay Deutschland, Schweiz, USA sowie Brands4Friends. Vor allem seine Erfahrungen in der operativen Anwendung von steuerungs- und berichtsrelevanten Instrumenten im Bereich „Digitales Geschäft“ und „eCommerce“ stellen eine sinnvolle Erweiterung unseres Kompetenzprofils dar. Lesen Sie hier noch einmal seinen im Februar 2017 erschienenen Autorenbeitrag zum Thema E-Commerce-Controlling im E-Commerce Magazin.

Rückblick: Moderation beim Finanz und Wirtschaft Forum Zürich

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„Mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation“ – so lautete das Thema des diesjährigen Finanz -und Wirtschaftsforums in Zürich, welches am 31. Mai 2017 stattfand. Controller und Geschäftsführer zahlreicher spannender Unternehmen wie der Lufthansa AG, ABB Turbocharging, des Limonadenherstellers Rivella oder der SAP AG widmeten sich in Podiumsdiskussionen und bei der Vorstellung praxisnaher Business Cases, aber auch in informellen Gesprächsrunden diesem anspruchsvollen Thema. Wie steigert man die Innovationskraft in Unternehmen? Bedarf es dazu des Inputs externer Innovation-Labs? Oder können und sollten Unternehmen Innovationsprozesse innerhalb der eigenen Organisation schaffen, diese integrieren? Wie können durch Daten Mehrwerte generiert werden, beispielsweise durch Predictive Analytics?

Direkte Liquiditätsplanung

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In seinem Gastbeitrag stellt David Kremer das Instrument der direkten Liquiditätsplanung vor und wie damit gesunde Unternehmen vor temporärer, meint überraschender, Illiquidität und damit Insolvenz geschützt werden können. David Kremer war acht Jahre als Einkäufer und leitender Controller in der Automobilzulieferindustrie tätig, u. a. zuständig für den Aufbau einer neuen Unternehmens- und direkten Liquiditätsplanung. Neben der Implementierung war er zudem für die Kommunikation und Verhandlung bei Engpässen hauptverantwortlich tätig. Heute arbeitet David Kremer als selbstständiger Unternehmensberater.