Personalkennzahlen: Viel hilft nicht immer viel

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Magnifying Glass.

Teil 3

Personalkennzahlen dienen nicht nur zur Budgetkontrolle, sie können auch auf Fehlentwicklungen aufmerksam machen, die Kostenentwicklungen exakt analysieren oder auf neue Bedürfnisse hinweisen. Ein zuverlässiges Personal-Kennzahlensystem ist deshalb unerlässlich. Im ersten und zweiten Teil meines Beitrags zum Personalcontrolling erfahren Sie, warum sich auch kleine und mittelständische Unternehmen mit Personalcontrolling befassen sollten und was es dabei zu beachten gilt. Im vorliegenden Beitrag möchte ich Ihnen weitere Kennzahlen vorstellen.

Kennzahlen zur Personalbeschaffung
Wie entwickeln sich Online und Offline Kanäle bei der Rekrutierung punkto Kosten, Bewerbungseingänge und Einstellungen? Man kann die Effizienz von Recruiting-Maßnahmen messen – hilfreich dabei nachfolgende Übersicht (Quelle: Roger Hafner, Andre Polanski – Kennzahlen-Handbuch Personalwesen, 2008):

Kennzahlen des Personalcontrollings: Wer braucht was?

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Teil 2

Wir haben Führungskräfte aus Mittelstand und Konzernen unserer C4B Benchmarking Circle befragt, welche Kennzahlen sie für das Personalcontrolling verwenden. In erster Linie sind es die klassischen, ‚harten‘ Kennzahlen wie Belegschaftsstruktur und Personalkosten, die von den meisten Unternehmen erhoben und als steuerungsrelevant erachtet werden.

Bei Personalkennzahlen kann man qualitative und quantitative Kennzahlen unterscheiden. Die quantitativen Kennzahlen nutzen als Basis messbare Werte wie Umsatz, Mitarbeiteranzahl oder Kündigungen. Die qualitativen dagegen verwenden schwer messbare Größen, wie zum Beispiel die Zufriedenheit oder die Motivation von Mitarbeitern. Überwiegend finden quantitative Kennzahlen Verwendung:

  • Anzahl Mitarbeiter gesamt
  • Anzahl Mitarbeiter nach Bereichen

Personalcontrolling: Mehr Transparenz, bessere Steuerung

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Teil 1

Personalkosten können bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten in einem Unternehmen ausmachen, bei Dienstleistern haben sie häufig einen noch größeren Anteil an den Gesamtkosten. Doch Mitarbeiter sind mehr als nur Kostenfaktor und Personalcontrolling ermöglicht weit mehr als eine verlässliche Budgetkontrolle. Personalcontrolling dient auch dem Ziel einer effektiven Personalplanung und letztlich einer Steigerung der Produktivität. Während das Personalcontrolling in Großunternehmen zumeist fest etabliert ist, findet dieses Instrument in kleinen und mittelständischen Unternehmen bisher weniger systematische Anwendung. Das bestätigt aktuell auch eine Studie des Haufe Verlags: Ende 2015 befragte Haufe zusammen mit der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden 159 Personaler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, inwiefern sie Personalkennzahlen systematisch erfassen und auswerten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Personalcontrolling zwar als wichtige Disziplin wahrgenommen, jedoch im Alltag kaum entsprechend umgesetzt wird. Häufig genug, das zeigt die Studie ebenfalls, wird die Funktion des Personalcontrollings weitläufig missverstanden: Personaler nehmen das Controlling derzeit noch stark als Instrument der Kontrolle wahr, obwohl es vielmehr eine steuernde Funktion einnehmen sollte.