ISO 19600: Antwort auf Compliance-Herausforderungen

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Wie kann man als Unternehmen Compliance-Regelungen erstellen, die gesetzeskonform und dennoch im Unternehmensalltag praktikabel sind? Im zweiten Teil seines Gastbeitrags stellt Wolf-Werner Alebrand einen Standard vor, der die Umsetzung eines effektiven Compliance Management Systems erleichtert: die ISO-Norm „ISO 19600 Compliance“.

Die Bedeutung von Compliance wächst, trotzdem fällt die Umsetzung nicht leicht. Im ersten Teil meines Beitrags habe ich die Herausforderungen für das Compliance-Management vorgestellt. Im heutigen Beitrag möchte ich die Norm „ISO 19600 Compliance“ als eine mögliche Antwort darauf vorstellen.

Schäden durch das Fehlverhalten von Mitarbeitern vermindern Neue Herausforderungen im Compliance-Management!

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Unternehmen und ihre Managementvertreter sehen sich heute bei Compliance-Verstößen wie noch nie zuvor sowohl einer kritischen Presse und Öffentlichkeit als auch einer intensiven Strafverfolgung ausgesetzt. In seinem Gastbeitrag stellt WolfWerner Alebrand die neuen Herausforderungen für das Compliance-Management vor und zeigt anhand zahlreicher Praxisbeispiele die Fallstricke auf. Als selbstständiger Unternehmensberater berät und unterstützt WolfWerner Alebrand Unternehmen bei Fragen des betrieblichen Risikomanagements, und ist als Spezialist für Compliance-Kultur und Datenschutzmanagement tätig. XINGLinkedIn

Risikomanagement: Risiken überwachen und steuern

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Teil 4 von 4

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In meiner Serie zum Risikomanagement habe ich die verschiedenen Aspekte sowie Prozessschritte des Risikomanagements unter die Lupe genommen:

Teil 1: Einführung Risikomanagement

Teil 2: Risikoidentifikation

Teil 3: Risikoanalyse und Risikobewertung

Im vierten und letzten Beitrag zum Risikomanagement geht es um die Überwachung und Steuerung von Risiken. Die Basis für die Risikosteuerung bildet die Risikostrategie, da auf ihrer Grundlage zu entscheiden ist, welche Risiken akzeptiert werden und welche aktiv gesteuert werden sollen. Ziel ist die Veränderung der Risikosituation gemäß der Ziele und Vorgaben des Unternehmens beziehungsweise die Herstellung einer ausgewogenen, dem Risikoprofil entsprechenden Relation von Chancen und Risiken.

Risikosteuerung
Ziel der sich anschließenden Risikosteuerung ist es, Aktionspläne zur aktiven Beeinflussung der analysierten und geplanten Risiken zu entwickeln. Grundsätzlich stehen dem Unternehmen dabei vier Risikosteuerungsalternativen zur Verfügung:

Risikomanagement: Risiken analysieren und bewerten

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Über die Risikoidentifikation habe ich im letzten Blogbeitrag geschrieben. Heute befasse ich mich mit der Risikoanalyse und der Risikobewertung.

Die Risikoanalyse ist der zweite Schritt des Risikomanagementprozesses und gleichzeitig der Kern des Risikomanagements, denn es können nur solche Risiken gesteuert werden, die erfasst beziehungsweise gemessen werden können. Typischerweise entstehen bei der ersten Betrachtung und der Identifikation von Risiken mitunter umfangreiche Listen mit vielen Einzelrisiken. Nachdem die Risiken erkannt wurden, sollten diese deshalb in eine Risikosystematik gebracht beziehungsweise zu Risikokategorien zugeteilt werden.

Risikomanagement: Risiken, aber auch Chancen identifizieren

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Teil 2 von 4

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Im ersten Teil meines Beitrags zum Risikomanagement habe ich Ihnen schon ein paar Grundlagen des Risikomanagements erläutert, in diesem Beitrag möchte ich Ihnen weiteren theoretischen Unterbau sowie Praxisbeispiele vorstellen.

Risikomanagement im Unternehmen muss als permanenter Prozess verstanden werden und sollte in die bestehenden Managementsysteme integriert werden. Kurz zur Erinnerung: Die vier Teilprozesse des Risikomanagements:

  • Risiken identifizieren
  • Risiken analysieren
  • Risiken bewerten
  • Risiken steuern

Wie geht man im Detail vor?

  1. Risikoidentifikation

Risikomanagement: Aus dem Titanic-Unglück lernen

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 Teil 1 von 4

Pfeil von einem Kompass zeigt auf Risikomanagement Konzept

„Wenn mich jemand fragt, wie ich meine Erfahrung aus 40 Jahren auf See beschreiben würde, so könnte ich diese Frage mit „unspektakulär“ beantworten. Ich habe weder ein Wrack gesehen noch bin ich selbst in Seenot geraten oder habe mich sonst in misslicher Lage befunden, die drohte, zum Desaster zu werden.“
So das überlieferte Zitat von Edward John Smith, Kapitän der im Jahr 1912 gesunkenen Titanic. Smith ignorierte die Eiswarnungen und ließ die Titanic viel zu schnell fahren. Er ging mit ihr unter.

„Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 5 unserer Serie

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„Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum – und aus Irrtum kann man lernen“, so hat es einst Albert Einstein gesagt. Ist ein Schadensfall eingetreten, kommt auf die mit Versicherungsmanagement betreuten Mitarbeiter häufig eine Flut neuer Aufgaben hinzu, die von vornherein gut geplant werden sollten. Erik Schröder von der Firma Dornbracht hat es in seinem Gastbeitrag schon anschaulich beschrieben. Damit im Schadensfall möglichst viel Zufall durch Planung (und möglichst wenig Irrtum) ersetzt wird, möchte ich im Folgenden einige Aspekte herausgreifen, auf die Sie sich im Schadensfall einstellen sollten:

„Vor mir fuhr ein riesiger Möbelwagen mit Anhänger…“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 4 unserer Serie

„Vor mir fuhr ein riesiger Möbelwagen mit Anhänger. Der Sog war so groß, dass ich über die Kreuzung gezogen wurde.“ Dies ist ein Originalzitat aus einer Schadensmeldung an eine Versicherung – und es soll nur verdeutlichen, dass es neben den in meinen vorherigen Blogbeiträgen genannten betrieblichen Risiken auch gute Gründe für eine Betriebshaftpflichtversicherung gibt. Sie deckt die Haftpflichtansprüche, die einem Dritten durch die betriebliche Tätigkeit eines Unternehmens schuldhaft verursacht wurden und schnell die betriebliche Existenz gefährden können. (Ob nun der Sog eines Möbelwagens eine reelle Unfallursache darstellt, mag der geneigte Leser selber interpretieren….).

„Wer den Schaden hat…“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 3 unserer Serie

Wer den Schaden hat… kann sich glücklich schätzen, wenn er im Vorfeld auch das Thema Betriebsunterbrechung bedacht hat. Im dritten Teil unserer Serie zum Strategischen Versicherungsmanagement (hier können Sie Teil 1 und Teil 2 lesen), möchte ich Ihnen Tipps und Hinweise zu Betriebsunterbrechungsschäden und einer möglichen Absicherung geben. Kommt es in einem Betrieb zu Sachschäden, beispielsweise durch Sturm oder Feuer, kann dies nämlich auch schnell zu Produktionsausfällen führen. Der entstehende Betriebsunterbrechungsschaden, hervorgerufen durch die betrieblichen Fixkosten und dem gesamten oder teilweisen Ausfall von Umsatzerlösen, ist oft größer als der Sachschaden.

„Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 2 unserer Serie

Im Unternehmen werden auch Sie sicher häufig von Versicherungsvertretern „heimgesucht“, die Ihnen für jegliche Art von Risiko einen passenden Versicherungsvertrag empfehlen können und wollen. Da mag so manch‘ einem das Sprichwort „Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an“ einfallen. In der Tat macht es Sinn, dass Sie sich, so habe ich es ja bereits im ersten Teil meiner Serie zum Versicherungsmanagement geschrieben, zu Beginn einen systematischen Überblick über die Risiken verschaffen. Dann erst kommt die Auswahl einer geeigneten Versicherung in Betracht.