Ute Schröder als Gastautor beim Creditrefom-Magazin

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In einer Kolumne beim Creditrefom-Magazin  beschäftige ich mich mit dem wichtigen Thema Versicherungsmanagement. Anlass: Der Großbrand bei der niedersächsischen Großschlachterei Wiesenhof. Nach einer Studie gehen mehr als ein Viertel der Unternehmen nach einem Großschaden in Konkurs, nur rund ein Viertel können den Betrieb in der früheren Form wieder aufnehmen. Wie Unternehmen vorbeugen können und was beim strategischen Versicherungsmanagement zu beachten ist, habe ich schon einmal in Beiträgen auf dem Blog behandelt.

„Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 5 unserer Serie

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„Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum – und aus Irrtum kann man lernen“, so hat es einst Albert Einstein gesagt. Ist ein Schadensfall eingetreten, kommt auf die mit Versicherungsmanagement betreuten Mitarbeiter häufig eine Flut neuer Aufgaben hinzu, die von vornherein gut geplant werden sollten. Erik Schröder von der Firma Dornbracht hat es in seinem Gastbeitrag schon anschaulich beschrieben. Damit im Schadensfall möglichst viel Zufall durch Planung (und möglichst wenig Irrtum) ersetzt wird, möchte ich im Folgenden einige Aspekte herausgreifen, auf die Sie sich im Schadensfall einstellen sollten:

„Vor mir fuhr ein riesiger Möbelwagen mit Anhänger…“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 4 unserer Serie

„Vor mir fuhr ein riesiger Möbelwagen mit Anhänger. Der Sog war so groß, dass ich über die Kreuzung gezogen wurde.“ Dies ist ein Originalzitat aus einer Schadensmeldung an eine Versicherung – und es soll nur verdeutlichen, dass es neben den in meinen vorherigen Blogbeiträgen genannten betrieblichen Risiken auch gute Gründe für eine Betriebshaftpflichtversicherung gibt. Sie deckt die Haftpflichtansprüche, die einem Dritten durch die betriebliche Tätigkeit eines Unternehmens schuldhaft verursacht wurden und schnell die betriebliche Existenz gefährden können. (Ob nun der Sog eines Möbelwagens eine reelle Unfallursache darstellt, mag der geneigte Leser selber interpretieren….).

„Wer den Schaden hat…“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 3 unserer Serie

Wer den Schaden hat… kann sich glücklich schätzen, wenn er im Vorfeld auch das Thema Betriebsunterbrechung bedacht hat. Im dritten Teil unserer Serie zum Strategischen Versicherungsmanagement (hier können Sie Teil 1 und Teil 2 lesen), möchte ich Ihnen Tipps und Hinweise zu Betriebsunterbrechungsschäden und einer möglichen Absicherung geben. Kommt es in einem Betrieb zu Sachschäden, beispielsweise durch Sturm oder Feuer, kann dies nämlich auch schnell zu Produktionsausfällen führen. Der entstehende Betriebsunterbrechungsschaden, hervorgerufen durch die betrieblichen Fixkosten und dem gesamten oder teilweisen Ausfall von Umsatzerlösen, ist oft größer als der Sachschaden.

„Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an“

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 2 unserer Serie

Im Unternehmen werden auch Sie sicher häufig von Versicherungsvertretern „heimgesucht“, die Ihnen für jegliche Art von Risiko einen passenden Versicherungsvertrag empfehlen können und wollen. Da mag so manch‘ einem das Sprichwort „Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an“ einfallen. In der Tat macht es Sinn, dass Sie sich, so habe ich es ja bereits im ersten Teil meiner Serie zum Versicherungsmanagement geschrieben, zu Beginn einen systematischen Überblick über die Risiken verschaffen. Dann erst kommt die Auswahl einer geeigneten Versicherung in Betracht.

Gastbeitrag von Erik Schröder, Leiter Rechnungswesen Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG, Iserlohn

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Versicherungsmanagement Do Erik Schröder

Erik Schröder, 45 Jahre, ist seit Januar 2009 Leiter International Accounting & Taxation in der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG in Iserlohn. Nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium war Erik Schröder zehn Jahre lang in der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young tätig. Nur sechs Monate nach dem Start seiner Tätigkeit bei Dornbracht wurde Erik Schröder mit dem Großbrand in dem Unternehmen konfrontiert. In seinem Gastbeitrag auf unserem Blog schildert er den Großschaden und die Learnings.

„Es nimmt der Augenblick…”

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Strategisches Versicherungsmanagement- Teil 1

„Es nimmt der Augenblick was Jahre geben”, schrieb Johann Wolfgang von Goethe vor bereits 180 Jahren so weise. An Schadensfällen in Unternehmen hat der Dichter dabei sicherlich nicht gedacht, aber auch sie trifft das Zitat sehr präzise: Eine Analyse von Schadensfällen geht davon aus, dass nur 23 Prozent der Unternehmen, die einen Großschaden erleiden, den Betrieb in der früheren Form wieder aufnehmen können. Mehr als ein Viertel der Unternehmen geht nach einem Großschaden in Konkurs. Grund genug, dass ich in einer kleinen Serie das Strategische Versicherungsmanagement ins Visier nehme. Ich stelle Ihnen Fragen der Risikoidentifikation und Bewertung vor, relevante Versicherungen, Tipps zu Verhalten im Schadensfall und zur Auswahl von Versicherern. Was ein Schaden tatsächlich für Konsequenzen hat und welche Learnings andere Betriebe daraus ziehen können, zeigt ein Großschadensereignis aus der Praxis.