Predictive Analytics im B2B-Vertrieb und im Controlling – Lesetipp von Dennis Cichowski

Wie kann ich als Unternehmen meine Produktpolitik und mein Angebot an die Anforderungen des Marktes anpassen? Einfach nur die üblichen Finance-Kennzahlen als Zeitreihen beziehungsweise gleitenden Durchschnitt fortzuschreiben reicht bei weitem nicht mehr aus. Aber welche Methoden oder Modelle sind die richtigen? Unternehmen können Predictive Analytics einsetzen. Predictive Analytics verwendet historische Daten, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Im Allgemeinen werden sie verwendet, um ein mathematisches Modell zu erstellen, das wichtige Trends erfasst. Dieses prädiktive Modell wird dann auf aktuelle Daten angewendet, um vorherzusagen, was als Nächstes passieren wird, oder um Aktionen vorzuschlagen, mit denen optimale Ergebnisse erreicht werden können.

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Karrierestrategien für Controller in der digitalen Arbeitswelt – Verlosung eines Buches von Thomas Landwehr

Immer wieder haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert – und damit unterliegt auch das Berufs- und Aufgabengebiet des Controllers einem stetigen Wandel. Insbesondere durch die Digitalisierung ändern sich auch die Kriterien und Anforderungen für eine erfolgreiche Karriere im Controlling. Zwar gehören Informationstechnologie und Controlling bereits seit vielen Jahren zusammen, bisher bezog sich dies aber zumeist auf die technische Unterstützung. Experten gehen davon aus, dass sich die Digitalisierung auf alle Facetten des Controllings auswirken und diese nachhaltig verändern wird, von der Datengewinnung über die Datenverarbeitung bis hin zu ihrer Nutzung. Karriereberater und Businesscoach Thomas Landwehr ist davon überzeugt, dass auch Fachkräfte im Rechnungswesen und Controlling sich darauf einstellen müssen, denn „allein das, was bisher zum beruflichen Erfolg geführt hat, wird in Zeiten digitaler Transformation nicht mehr ausreichen“, so Landwehr. Worauf es für Fachkräfte aus dem Rechnungswesen und Controlling ankommt, hat Thomas Landwehr in einem Gastbeitrag auf unserem Blog im Dezember 2017 bereits beschrieben.

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Überwachung und Steuerung von Risiken als Bestandteil des Risikomanagements

Teil 4 von 4
In meiner Serie zum Risikomanagement habe ich die verschiedenen Aspekte sowie Prozessschritte des Risikomanagements unter die Lupe genommen:

Teil 1: Einführung Risikomanagement
Teil 2: Risikoidentifikation
Teil 3: Risikoanalyse und Risikobewertung

Im vierten und letzten Beitrag zum Risikomanagement geht es um die Überwachung und Steuerung von Risiken. Die Basis für die Risikosteuerung bildet die Risikostrategie, da auf ihrer Grundlage zu entscheiden ist, welche Risiken akzeptiert werden und welche aktiv gesteuert werden sollen. Ziel ist die Veränderung der Risikosituation gemäß der Ziele und Vorgaben des Unternehmens beziehungsweise die Herstellung einer ausgewogenen, dem Risikoprofil entsprechenden Relation von Chancen und Risiken.

Risikosteuerung
Ziel der sich anschließenden Risikosteuerung ist es, Aktionspläne zur aktiven Beeinflussung der analysierten und geplanten Risiken zu entwickeln. Grundsätzlich stehen dem Unternehmen dabei vier Risikosteuerungsalternativen zur Verfügung:

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Risikosystematik als wichtiger Bestandteil des Risikomanagements

Teil 3 von 4
Sind die Risiken für die Unternehmung identifiziert, müssen Risiken analysiert und bewertet werden.

Die Risikoanalyse ist der Kern des Risikomanagements, denn es können nur solche Risiken gesteuert werden, die erfasst beziehungsweise gemessen werden können. Typischerweise entstehen bei der ersten Betrachtung und der Identifikation von Risiken mitunter umfangreiche Listen mit vielen Einzelrisiken. Nachdem die Risiken erkannt wurden, sollten diese deshalb in eine Risikosystematik gebracht beziehungsweise zu Risikokategorien zugeteilt werden.

Die Bewertung der identifizierten Risiken hinsichtlich der risikorelevanten Dimensionen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenausmaß ist zentral, sie kann beispielsweise im Rahmen von Workshops oder Expertenrunden stattfinden. Ein umfassenderes Bild der Risikosituation erhält man sicherlich, wenn fachübergreifend diskutiert wird.

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Systematische Identifikation von Unternehmensrisiken

Teil 2 von 4
Im ersten Teil meines Beitrags zum Risikomanagement habe ich Ihnen schon ein paar Grundlagen des Risikomanagements erläutert, in diesem Beitrag möchte ich Ihnen weiteren theoretischen Unterbau sowie Praxisbeispiele vorstellen.

Risikomanagement im Unternehmen muss als permanenter Prozess verstanden werden und sollte in die bestehenden Managementsysteme integriert werden. Kurz zur Erinnerung: Die vier Teilprozesse des Risikomanagements:

  • Risiken identifizieren
  • Risiken analysieren
  • Risiken bewerten
  • Risiken steuern

Wie geht man im Detail vor?

1. Risikoidentifikation

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